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05.01.2012
Abenteuerliche Rechtfertigung für Riesenflächen der neuen Landesvertretung in Brüssel
Die Landesregierung gerät nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler in immer größere Erklärungsnot, weshalb sie in Brüssel für 2,9 Millionen Euro im Jahr ein über 6.100 Quadratmeter großes Gebäude angemietet habe. So werde in der jüngsten Mitteilung des Hessischen Finanzministeriums der große Raumbedarf unter anderem damit begründet, dass man etwa dem DGB Hessen Tagesbüros anbieten möchte, damit dieser in Brüssel eigene Interessen wahrnehmen könne. „Ein solches Argument ist geradezu abenteuerlich. Es ist nicht Aufgabe des Landes, Lobbyisten mit Steuergeldern finanzierte Büros zur Verfügung zu stellen“, erklärt Ulrich Fried, Vorsitzender hessischen Steuerzahlerbundes.
