Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Kostendeckel für Hessenevents einführen!

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25.04.2014

Kostendeckel für Hessenevents einführen!

Zuschüsse für Landesgartenschau und Hessentag sollten begrenzt werden / Ein Großereignis im Jahr genügt


Foto: Uwe Steinbrich / pixelio.de
Angesichts der gleichzeitigen Durchführung von Landesgartenschau und Hessentag in diesem Jahr fordert der BdSt Hessen die Landesregierung auf, endlich deutliche Sparmaßnahmen im Bereich dieser Hessenevents zu beschließen.

Wenn man alle Zuschüsse und Investitionen im Zusammenhang mit den beiden Großveranstaltungen berücksichtigt, dann müssen die Steuerzahler jeweils für zweistellige Millionenbeträge aufkommen. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung auf allen Ebenen sei es geboten, für diese beiden freiwilligen Veranstaltungsleistungen zusammen eine jährliche finanzielle Obergrenze einzuziehen. So sollte auf der Grundlage einer Vollkostenrechnung, die alle Leistungen der Kommune, des Landkreises und des Landes einbezieht, als Höchstsumme ein einstelliger Millionenbetrag pro Kalenderjahr festgelegt werden.

Dies würde gleichzeitig bedeuten, dass man sich auf ein Landesfest pro Jahr beschränkt und somit kein Hessentag mehr zeitgleich zur Landesgartenschau durchgeführt würde. Auch könnte durch die Kostendeckelung ein wichtiger Schritt weg vom ausufernden Großereignis, hin zum eigentlichen Hessenfest eingeleitet werden. „Ein größeres Hessenevent im Jahr reicht völlig aus“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. „Da der Hessentag 2018 parallel zur Landesgartenschau in Bad Schwalbach noch nicht vergeben ist, könnte dies problemlos umgesetzt werden.“ Eine Landesgartenschau biete zudem ein sehr attraktives Ambiente für die Treffen der hessischen Vereine und Verbände und würde auch einen schönen Rahmen für einen Hessenumzug bilden.

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