Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Aktuelles

Aktuelles

Presseinfos

03.03.2017

Vorbildliche kommunale Projekte mit Spar-Euro ausgezeichnet

BdSt Hessen und HSGB würdigen Beispiele für wirtschaftliches Verwaltungshandeln, interkommunale Zusammenarbeit und die Förderung des bürgerschaftlichen Engagements

Der BdSt Hessen und der Hessische Städte- und Gemeindebund (HSGB) haben in Wiesbaden den Spar-Euro an ausgewählte hessische Kommunen verliehen. Mit dieser Auszeichnung werden Städte, Gemeinden oder Landkreise geehrt, die durch wirtschaftliches Verhalten der Verwaltung, die Förderung des Engagements der Bürger und Vereine oder durch interkommunale Zusammenarbeit positive Beispiele geben. Mehr dazu

22.02.2017

Schuldenuhr stoppen: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Finanzplanung muss geänderten Realitäten angepasst werden / Nettokreditaufnahme ist dank hoher Einnahmen überflüssig geworden / Vorrang für Schuldentilgung

Für den BdSt Hessen ist angesichts der hohen Einnahmen des Landes völlig unverständlich, warum die Schuldenuhr nicht endlich gestoppt und zurückgedreht wird. Obwohl die letzten beiden Landeshaushalte hauptsächlich durch Steuermehreinnahmen um insgesamt fast drei Milliarden Euro besser abgeschlossen haben, als prognostiziert, hat sich am weiteren Abbaupfad der Neuverschuldung seit 2014 nichts geändert. Somit ist Hessen in diesem Jahr eins der letzten fünf Bundesländer, das noch mit neuen Schulden plant. Mehr dazu

03.02.2017

Fußballclubs an Polizeieinsatzkosten beteiligen

Kommerzielle Großveranstaltungen dürfen nicht länger zur hohen Belastungen für die Steuerzahler führen / Polizeieinsätze bei den letzten beiden Hessenderbys kosteten jeweils rund eine Million

Der BdSt Hessen erinnert anlässlich des bevorstehenden Hessenderbys an seine Forderung, Veranstalter oder Teilnehmer kommerzieller Großveranstaltungen wie Profifußballspiele an den Kosten der damit verbundenen Polizeieinsätze zu beteiligen. „Wenn am Sonntag Eintracht Frankfurt den Lokalrivalen Darmstadt 98 empfängt, sind nicht nur zehntausende Fußballfans mit dabei, sondern auch wieder mehrere hundert Polizisten – wenn auch aus ganz unterschiedlichen Motiven. Dass die Ordnungshüter für Sicherheit rund um das Stadion sorgen, ist richtig. Nicht länger tragbar ist aber, dass die Kosten dafür allein dem Steuerzahler in Rechnung gestellt werden, während die Proficlubs jeweils Millionenumsätze erwirtschaften“, so Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. Mehr dazu

31.01.2017

Historischer Tag für Hessens Steuerzahler

Erste Schuldentilgung seit 47 Jahren ist wichtiger Schritt zu dauerhaft ausgeglichenem Landeshaushalt / Bei striktem Sparkurs ist Haushaltsplanung ohne weitere Nettokreditaufnahme möglich

Als historisches Ereignis wertet der BdSt Hessen, dass das Land insbesondere durch die hohen Steuermehreinnahmen zum ersten Mal seit 47 Jahren Schulden abbauen kann. Dies sollte als Initialzündung verstanden werden, zukünftige Haushalte ohne weitere Nettokreditaufnahme zu planen. „Hessen hat jetzt die Chance, sich von der ständigen Schuldenmacherei zu verabschieden und Schritt für Schritt die Verbindlichkeiten zu reduzieren. Auch wenn vom letztjährigen Überschuss in Höhe von 752 Millionen Euro lediglich 200 Millionen zur Altschuldentilgung genutzt werden, geht dies dennoch in die richtige Richtung. Die politisch Verantwortlichen sind jetzt gefordert, ein Schuldenabbauszenario zu etablieren, das eine Komplettentschuldung innerhalb eines überschaubaren Zeitraums vorsieht“, erklärt Clemens Knobloch, Haushaltsreferent des BdSt Hessen. Mehr dazu

25.01.2017

Grundsteuer-Deckel findet Weg in den Landtag

FDP-Fraktion greift Forderung des hessischen Steuerzahlerbunds auf / Original-Vorschlag ist jedoch deutlich konkreter / Landtag soll kommunaler Steuererhöhungsspirale etwas entgegensetzen

Der BdSt Hessen begrüßt, dass seine Idee des Grundsteuer-Deckels den Weg ins Plenum des Hessischen Landtags gefunden hat. Am Mittwoch berieten die Abgeordneten über einen „Antrag der Fraktion der FDP betreffend Grundsteuerbremse einführen“ (Drucksacke 19/3841). „Angesichts der kommunalen Steuererhöhungsspirale der vergangenen Jahre setzen wir uns schon länger für eine gesetzliche Begrenzung der Grundsteuerbelastung ein und freuen uns, dass die FDP unseren Vorschlag aufgegriffen hat. Auch die anderen Fraktionen des Hauses sollten dem Thema offen begegnen und mithelfen, den unaufhörlich steigenden Grundsteuer-Hebesätzen seitens des Landes etwas entgegenzusetzen“, so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

19.01.2017

Ein Drittel der größeren Städte erhöht 2017 Steuern

Auch 2017 sind Belastungsverschärfungen häufig genutztes Konsolidierungsmittel / Schmerzgrenze vielerorts überschritten

Laut einer Blitzumfrage des BdSt Hessen unter den 58 hessischen Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern erhöhen in diesem Jahr erneut 20 von ihnen mindestens eine Steuer. Vier Städte steigern gleich alle drei Realsteuern. „Mehr als ein Drittel der größeren Städte im Land setzt bei der notwendigen Haushaltskonsolidierung nach wie vor auf Belastungserhöhungen für die Bürger, teilweise mit drastischen Steigerungen. Dabei ist vielerorts die Schmerzgrenze der Bürger aufgrund der Exzesse der Vorjahre längst überschritten. Insbesondere bei den Grundsteuern muss das Land weiteren Erhöhungen endlich einen Riegel vorschieben!“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

18.01.2017

Dank Ratgeber steuerlich gut gerüstet für 2017

Neuerungen zu Jahresbeginn können Steuerlast senken / Kostenloser BdSt-Ratgeber informiert über „Steueränderungen 2017“ und gibt aktuelle Steuertipps

Zu Jahresbeginn müssen sich die Steuerzahler immer wieder auf zahlreiche Änderungen im Steuer- und Sozialversicherungsrecht einstellen. Sei es aufgrund von Gesetzesänderungen, Rechtsprechung oder aktuellen Verwaltungsanweisungen. Nicht immer sind diese Neuerungen ein Grund zur Freude, doch in diesem Jahr gibt es auch einige gute Nachrichten, mit denen Steuerzahler sich beschäftigen sollten: Beispielsweise können sich Familien 2017 über einen höheren Kinderfreibetrag bzw. ein etwas höheres Kindergeld freuen. Alle Steuerzahler werden vom erhöhten Grundfreibetrag und der Berücksichtigung der kalten Progression profitieren. Für Unternehmen, die elektronische Kassensysteme nutzen, wird vor allem die Umstellung auf Ladenkassen, die Einzelaufzeichnungen vornehmen und speichern können, wichtig. Mehr dazu

10.01.2017

Kosten für Winterdienst steuerlich abzugsfähig

Schneeschieben von der Steuer absetzen / Finanzverwaltung begünstigt auch Kosten für die Räumung des öffentlichen Gehwegs

Wird ein Unternehmen mit dem Schneeräumen beauftragt, lassen sich diese Kosten steuerlich absetzen. Es handelt sich um sogenannte haushaltsnahe Dienstleistungen, die in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden können, erklärt der Bund der Steuerzahler Hessen. Lange umstritten war, ob der Steuerbonus auch für die Schneebeseitigungskosten vor dem Haus – also auf dem öffentlichen Gehweg – gilt. Mit Verwaltungsschreiben vom 9. November 2016 bestätigt das Bundesfinanzministerium, dass auch diese Räumkosten vom Finanzamt akzeptiert werden müssen. Davon profitieren Eigentümer, aber auch Mieter, die für die Schneebeseitigung auf privaten bzw. öffentlichen Wegen zahlen. Mehr dazu

06.01.2017

Hessens Schulden steigen um mehr als zehn Euro pro Sekunde

Nur noch fünf Bundesländer planen 2017 zusätzliche Kredite ein / Schuldenuhr tickt bei aktuell 44,2 Milliarden Euro

Der hessische Schuldenberg betrug zum Jahreswechsel rund 44,2 Milliarden Euro, das sind 7.158 Euro pro Einwohner. Doch dabei wird es nicht bleiben: Die Schuldenuhr des BdSt Hessen tickt unerbittlich. Der Schuldenstand des Landes erhöht sich rechnerisch pro Sekunde um 10 Euro und 27 Cent. Das sind knapp 37.000 Euro in der Stunde bzw. rund 887.000 Euro am Tag. Im Laufe des Jahres summiert sich die Neuverschuldung auf 323,8 Millionen Euro.

„Nachdem Finanzminister Dr. Thomas Schäfer im vergangenen Herbst aufgrund von Sondereffekten überraschend und ungeplant eine schwarze Null für den Landeshaushalt 2016 in Aussicht gestellt hatte, rutscht Hessen in diesem Jahr wieder in die roten Zahlen. Zwar werden die Vorgaben der Schuldenbremse eingehalten, dennoch wird deutlich, dass das Land immer noch über seine Verhältnisse lebt und weiterhin Konsolidierungsbedarf besteht“, so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

22.12.2016

Kurz vor Jahresende noch Steuern sparen

Kurzentschlossene können noch Steuerlast für 2016 senken / Zahlungen müssen in diesem Jahr geleistet werden

Das Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu, für die Steuerzahler bieten sich aber auch in den wenigen verbleibenden Tagen noch Steuersparchancen für 2016. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Hessen hin. Allerdings ist schnelles Handeln gefragt.

Wer plant, in seinem Privathaushalt renovieren oder eine neue Küche einbauen zu lassen, kann mit einem schnellen Auftrag an Handwerker noch 2016 seine Steuerschuld drücken. 20 Prozent der auf die Arbeits- und Fahrtkosten zuzüglich Umsatzsteuer entfallenden Handwerkerleistungen – maximal bis zu 1.200 Euro im Jahr – können von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden.

Dazu müssen die Aufwendungen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf ein Konto des Handwerkers durch einen Bankbeleg nachgewiesen werden. Berücksichtigt wird der Steuerabzug in dem Jahr, in dem Rechnung bezahlt wird. Selbst wenn Arbeiten erst 2017 ausgeführt werden, können noch in diesem Jahr in Rechnung gestellte Abschlagszahlungen steuermindernd berücksichtigt werden. Mehr dazu

Suche
Staatsverschuldung in Hessen
0
Zuwachs / Sekunde
0
Schulden / Kopf
0