Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuertipps

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14.07.2016

Ferienjobs richtig abrechnen!

So sparen Schüler und Arbeitgeber Steuern

Ferienjobber und Arbeitgeber sollten vor Antritt des Ferienjobs überlegen, wie das Arbeitsverhältnis ausgestaltet werden soll. Auch bei Schülern gilt: Der Arbeitslohn ist steuerpflichtig. Ob und wieviel Steuern fällig werden, hängt allerdings davon ab, um was für ein Arbeitsverhältnis es sich handelt, erklärt der Bund der Steuerzahler. Schüler und Arbeitgeber sollten die Varianten vorher durchrechnen.

Am einfachsten ist es, wenn der Ferienjobber dem Arbeitgeber seine Steueridentifikationsnummer und sein Geburtsdatum mitteilt. In diesem Fall können die sogenannten ELStAM-Daten des Schülers abgerufen und der Lohnsteuerabzug wie bei einem normalen Arbeitnehmer vorgenommen werden. Bis zu einem monatlichen Bruttolohn von etwa 900 Euro wirken entsprechende Freibeträge, sodass keine Steuer anfällt. Mehr dazu

27.06.2016

Unerwünschte Steuerfolgen vermeiden – Testamente sorgfältig abfassen!

Butterbrotpapier genügt den Anforderungen nicht!

Steuerzahler sollten ihre Testamente sorgfältig abfassen. Dies gilt nicht nur für den Inhalt des Testaments, sondern auch für dessen äußere Form. Erfüllt ein Testament nicht die strengen Formvorgaben, ist es unwirksam. Das hat möglicherweise nicht nur Auswirkungen auf die Nachlassfolge, sondern gegebenenfalls auch steuerliche Folgen, erläutert der Bund der Steuerzahler. Das Steuerrecht orientiert sich daran, wer Erbe geworden ist. Je nachdem, wie eng der Grad der Verwandtschaft ist, bzw. ob der Erbe bereits in den Vorjahren Vermögen vom Verstorbenen erhalten hat, kann sich die Erbschaftsteuerbelastung verändern. Es wäre schade, wenn eine gut überlegte Nachfolgeregelung an Formalien scheitert und dann unerwünschte Steuerfolgen ausgelöst werden, gibt der Bund der Steuerzahler zu bedenken. Mehr dazu

24.05.2016

Vermieter können volle Fahrtkosten absetzen

Fahrten zum Mietobjekt richtig abrechnen!

Vermieter können die Fahrtkosten zu ihren Mietobjekten mit einer Pauschale von 30 Cent je gefahrenem Kilometer als Werbungskosten oder mit den tatsächlichen Kosten absetzen. Das heißt, die Strecke für Hin- und Rückfahrt zum vermieteten Grundstück kann in der Einkommensteuererklärung angegeben werden, betont der Bund der Steuerzahler. Dies gilt beispielsweise für gelegentliche Fahrten des Vermieters zu seinen Mietobjekten zu Kontrollzwecken, bei einem Mieterwechsel oder zum Ablesen der Zählerstände.

Anders verhält es sich, wenn der Vermieter die Mietobjekte fast täglich aufsucht. Dann werden die Fahrten steuerlich lediglich mit der Entfernungspauschale berücksichtigt. Das geht aus einem im April 2016 veröffentlichten Urteil des Bundesfinanzhofs (IX R 18/15) vor. Im Urteilsfall hatten die Kläger mehrere Wohnungen und ein Mehrfamilienhaus saniert. Sie suchten die Baustellen 165 Mal bzw. 215 Mal im Jahr auf. Weil die Kläger die Mietobjekte so häufig besuchten, nahm das Finanzamt dort eine regelmäßige Tätigkeitsstätte an und rechnete die Fahrtwege – wie bei einem Arbeitnehmer – mit der Entfernungspauschale ab. Mehr dazu

13.04.2016

Steuervorteil bei Abfindungen sichern!

Finanzverwaltung erlaubt jetzt höhere Teilzahlung

Wer eine Abfindung für den Verlust seines Arbeitsplatzes erhält, sollte sich diese möglichst auf einen Schlag auszahlen lassen. Denn wird die Entschädigung zusammengeballt in einem Kalenderjahr gezahlt, gilt eine ermäßigte Besteuerung. Unter Umständen kann aber auch bei Teilzahlungen die günstigere Steuerregel angewandt werden. Ein aktuelles Verwaltungsschreiben des Bundesfinanzministeriums gibt betroffenen Steuerzahlern jetzt mehr Spielraum, erläutert der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

14.03.2016

Kindergeld in Patchwork-Familien

Zählkindervorteil nutzen!

Mit einem ganz legalen Trick können Patchwork-Familien ihr Kindergeld erhöhen. Dahinter verbirgt sich die sogenannte Zählkinder-Berechnung, erklärt der Bund der Steuerzahler. Der Kniff, es sollte immer der Partner das Kindergeld beantragen, der mehr eigene Kinder – zum Beispiel aus einer früheren Beziehung – hat. Mehr dazu

16.02.2016

Nachhilfe für Kinder ist steuerfrei

Umsatzsteuerbefreiung gilt auch für Privatlehrer


Foto: knipseline / pixelio.de
Nachhilfelehrer können ihren Unterricht in vielen Fällen ohne Umsatzsteuer anbieten. Auf eine entsprechende Entscheidung des Finanzgerichts Schleswig-Holstein macht der Bund der Steuerzahler aufmerksam. Gut für Eltern und Schüler, für die der Nachhilfeunterricht dadurch günstiger ist. Lehrer, die Nachhilfe geben, sollten prüfen, ob sie ihren Unterricht ohne Umsatzsteuer abrechnen können. Mehr dazu

18.01.2016

Schneeschieben von der Steuer absetzen

So beteiligen Sie den Fiskus an den Kosten für den Winterdienst!


Foto: www.aktive-rentner.de / pixelio.de
Während sich die meisten Kinder über die ersten Flocken freuen, macht der Schnee den Erwachsenen oft mächtig Arbeit. Denn viele Mieter und Hauseigentümer trifft nun wieder die Räumpflicht auf Wegen und Straßen. Manchen Steuerzahlern sind das frühe Aufstehen und der Griff zur Schneeschaufel jedoch zu mühsam: Wird ein Dritter mit den Arbeiten beauftragt, lassen sich diese Kosten steuerlich absetzen. Mehr dazu

28.12.2015

Zum Jahreswechsel Platz im Aktenschrank schaffen

BdSt Hessen informiert über Aufbewahrungsfristen / Stichjahre 2005 und 2009 / Sonderregelung für Privatpersonen mit Spitzenverdienst

Der Jahreswechsel bietet allen Unternehmen, Freiberuflern, Vereinen und Verbänden die Chance, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten. Darauf weist der Bund der Steuerzahler (BdSt) Hessen hin. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen vor: zehn Jahre und sechs Jahre. Mehr dazu

09.12.2015

Steuererklärung: Verjährung beachten!

Wer zu lange wartet, riskiert seine Steuererstattung


Foto: wolfgang teuber / pixelio.de

Wer die Einkommensteuererklärung für das Jahr 2011 noch nicht eingereicht hat und noch auf einem Berg alter Belege und Quittungen sitzt, sollte sich sputen. Für Steuerzahler, die nicht dazu verpflichtet sind, endet die Frist zur freiwilligen Abgabe der Einkommensteuererklärung 2011 am 31. Dezember 2015, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

27.11.2015

Kindergeld steigt: Steuer-ID ist ab 2016 erforderlich

Familienkassen akzeptieren Nachreichen


Foto: JMG / pixelio.de
Familien können sich zum Jahreswechsel erneut über ein höheres Kindergeld bzw. einen höheren Kinderfreibetrag freuen. Die Familienkassen benötigen ab 2016 dafür die Steuer-Identifikationsnummer von Kindern und Eltern. Der Bund der Steuerzahler erklärt, worauf zu achten ist.

Das Kindergeld wird im Jahr 2016 um zwei Euro je Monat erhöht. Es beträgt für das erste und das zweite Kind damit monatlich jeweils 190 Euro, für das dritte Kind 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind jeweils 221 Euro. Künftig erfolgt die Kindergeldauszahlung allerdings nur, wenn die Steuer-Identifikationsnummern vorliegen. Damit soll vermieden werden, dass Kindergeld mehrfach ausgezahlt wird. Es müssen daher die Steuer-ID des Elternteils, der das Kindergeld erhält, und die Steuer-ID des Kindes bei den Familienkassen vorliegen. Mehr dazu

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