Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuertipps

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12.12.2014

Freibeträge für 2015 eintragen lassen

So sichern Sie sich mehr Netto vom Brutto!


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Berufspendler, Unterhaltszahler, Steuerzahler mit doppelter Haushaltsführung und viele andere Steuerzahler haben hohe Kosten, die steuerlich geltend gemacht werden können. Häufig wird daher Monat für Monat zu viel Lohnsteuer vorausgezahlt. Diese zu viel gezahlte Lohnsteuer erhält der Steuerzahler erst lange Zeit später über die Einkommensteuererklärung zurück. Wer nicht so lange warten möchte, beantragt bereits vorweg die Lohnsteuerermäßigung. Die entsprechenden Kosten werden dann bereits beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt und das Nettogehalt fällt entsprechend höher aus. Der Antrag muss auf einem amtlichen Formular gestellt und an das zuständige Finanzamt gesandt werden. Mehr dazu

11.12.2014

Geschenke an Mitarbeiter: Freigrenzen beachten!

Auch Gutscheine sind steuerbegünstigt


Foto: Tim Reckmann / pixelio.de
Viele Chefs bedanken sich in der Weihnachtszeit bei ihren Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und übergeben eine kleine Aufmerksamkeit oder spendieren eine Weihnachtsfeier. Geschenke zu besonderen Anlässen an Mitarbeiter sind grundsätzlich als Betriebsausgaben abziehbar. Übersteigt der Wert des Geschenks den Betrag von 40 Euro oder die monatliche Freigrenze für Sachzuwendungen in Höhe von 44 Euro, so werden jedoch Lohnsteuer und Sozialabgaben fällig. Mehr dazu

10.12.2014

Betriebsweihnachtsfeier: Steuerfrei feiern!

Großzügigere Party im nächsten Jahr möglich


Foto: Marion Sempf / pixelio.de
Arbeitgeber sollten bei der Planung der Weihnachtsfeier auch die steuerrechtlichen Folgen im Blick haben. Der Chef kann die Kosten für eine solche Feier als Betriebsausgabe abziehen und für die Mitarbeiter wird kein steuerpflichtiger Arbeitslohn ausgelöst, wenn sich die Feier im üblichen Rahmen bewegt. Kosten bis zu 110 Euro je Mitarbeiter und Fest gelten bisher als unproblematisch.
Vor rund einem Jahr hatte der Bundesfinanzhof entschieden, dass Kosten für den äußeren Rahmen einer Veranstaltung, also z. B. Kosten für die Organisation durch eine Eventagentur oder Mietkosten für den Saal, nicht in die 110-Euro-Freigrenze eingerechnet werden müssen (VI R 94/10). Mehr dazu

09.12.2014

Demnächst Rentner oder in Elternzeit?

Ausgaben vorverlegen


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Steht schon jetzt fest, dass der Steuerzahler im Jahr 2015 wesentlich niedrigere Einkünfte erzielt, können Ausgaben noch ins Jahr 2014 vorgezogen werden. Dies ist etwa sinnvoll, wenn der Steuerzahler zu Beginn des Jahres 2015 in Rente geht oder die Elternzeit ansteht. Wird im Jahr 2015 keine oder nur noch wenig Einkommensteuer gezahlt, kann der Steuerzahler die Ausgaben unter Umständen nicht mehr steuermindernd nutzen. Wer entsprechende Ausgaben ins Jahr 2014 vorzieht, kann diese noch bei der Steuererklärung 2014 ansetzen und so die Steuerlast drücken. Zu denken ist etwa an die Anschaffung einer Brille oder Zahnersatz oder das Vorziehen von Werbungskosten wie zum Beispiel die Anschaffung von Fachbüchern.

08.12.2014

Betriebskostenabrechnung – Steuern sparen mit der Abrechnung

Auch Mieter können haushaltsnahe Dienstleistungen abziehen!


Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Viele Mieter haben im November oder Dezember die Betriebskostenabrechnung von ihrem Vermieter erhalten. Mit dieser Abrechnung lassen sich unter Umständen Steuern sparen. Beauftragt der Vermieter oder die Hausverwaltung beispielsweise jemanden mit der Reinigung des Hausflures, der Pflege des Gartens oder werden die Gebühren für die Wartung der Heizungsanlage anteilig auf die Mieter umgelegt, so kann der Mieter diese Kosten in seiner Einkommensteuererklärung als haushaltsnahe Dienstleistungen bzw. Handwerkerleistungen geltend machen. Mehr dazu

07.12.2014

Abgeltungsteuer bei Geringverdienern vermeiden

Gültigkeit der Nichtveranlagungsbescheinigung prüfen


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Steuerzahler mit einem geringen Jahreseinkommen zahlen meist keine Einkommensteuer. Sie können sich zudem von der Abgeltungsteuer befreien lassen, indem sie eine Nichtveranlagungsbescheinigung (NV-Bescheinigung) beim Finanzamt beantragen. Die NV-Bescheinigung ist vor allem bei Geringverdienern, Schülern, Studenten und Rentnern vorteilhaft, welche geringe Arbeits- oder Renteneinkommen haben, jedoch ein hohes Kapitalvermögen besitzen. Die NV-Bescheinigung wird dann erteilt, wenn abzusehen ist, dass in dem Jahr keine Einkommensteuer anfällt. Mehr dazu

06.12.2014

Steuertipp für Vermieter – Renovierungsstand prüfen

Renovierungen zur rechten Zeit durchführen


Foto: Hartmut910 / pixelio.de
Vermieter sollten prüfen, ob an der vermieteten Immobilie Renovierungsarbeiten anstehen. Unter Umständen ist es sinnvoll, ohnehin anstehende Arbeiten noch in diesem Jahr erledigen zu lassen und die Ausgaben als Werbungskosten im Jahr 2014 geltend zu machen. Wer die Immobilie erst vor knapp drei Jahren angeschafft hatte, sollte hingegen überlegen, ob die Renovierung noch ein wenig Zeit hat. Mehr dazu

05.12.2014

Mindestlohn und Minijob – Arbeitsverträge überprüfen


Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Ab dem 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro die Stunde. Der Mindestlohn betrifft auch Minijobs. Er gilt – mit wenigen Ausnahmen – für alle Branchen und auch in Privathaushalten. Steuerzahler, die im Betrieb oder im Privathaushalt einen Minijobber beschäftigen, sollten unbedingt nachrechnen, ob durch die neue Regelung die Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro pro Monat überschritten wird. Mehr dazu

04.12.2014

Steuertipp für Kapitalanleger

Verluste bescheinigen lassen – Frist endet am 15. Dezember


Foto: Andreas Hermsdorf / pixelio.de
Anleger können sich von den Banken die Verluste bescheinigen lassen. Allerdings muss diese Verlustbescheinigung spätestens bis zum 15. Dezember 2014 bei der Bank beantragt werden. Sinnvoll ist dies für Anleger, die bei verschiedenen Banken Depots unterhalten. So können Verluste aus einem Depot in der Einkommensteuererklärung mit Gewinnen aus anderen Depots verrechnet werden. Verpasst der Anleger die Frist oder mangelt es an Verrechnungspotenzial, gehen die Verluste dennoch nicht verloren. Mehr dazu

03.12.2014

Abgeltungsteuer – Freistellungsaufträge überprüfen

Mit der richtigen Aufteilung den Steuerabzug vermeiden!


Foto: I-vista / pixelio.de
Kapitalgewinne wie Zinsen oder Dividenden im Privatvermögen unterliegen der Abgeltungsteuer. Banken, Sparkassen und sonstige Kreditinstitute behalten daher grundsätzlich automatisch 25 Prozent Abgeltungsteuer zuzüglich dem Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer von den Kapitalerträgen ein. Bis zu einem Betrag von 801 Euro bzw. 1.602 Euro bei zusammenveranlagten Ehepaaren können Kapitalerträge pro Jahr jedoch steuerfrei bleiben. Dies ermöglicht der sogenannte Sparer-Pauschbetrag. Gerade Sparer und Anleger mit Konten bei verschiedenen Banken sollten den Pauschbetrag entsprechend der zu erwartenden Gewinne auf die jeweiligen Konten verteilen. Mehr dazu

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