Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuertipps

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21.12.2014

Steuererklärung: Verjährung beachten!

Wer zu lange wartet, riskiert seine Steuererstattung


Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Nicht alle Steuerzahler sind verpflichtet, eine Einkommensteuererklärung abzugeben. Angestellte Singles ohne sonstige Einkünfte oder Paare mit der Steuerklasse VI/VI brauchen meist keine Einkommensteuererklärung abgeben. Sie können jedoch freiwillig eine Steuererklärung beim Finanzamt einreichen. Dies lohnt sich, wenn mit einer Steuererstattung gerechnet werden kann. Das Gesetz räumt diesen Steuerzahlern vier Jahre Zeit für die Abgabe der Erklärung ein. Mehr dazu

20.12.2014

Krankenkassenbeiträge bei Privatversicherten

Erstattung oder Steuerersparnis? Klug gerechnet, Geld gespart


Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de
Privat krankenversicherte Steuerzahler müssen jedes Jahr genau überprüfen, ob die Beitragsrückerstattung oder die steuerliche Berücksichtigung der Krankenkassenbeiträge ohne Beitragsrückerstattung günstiger ist. Viele privat Versicherte entscheiden im Dezember, ob sie die im Jahr angefallenen Arzt- und Arzneikosten bei der Krankenkasse geltend machen oder selbst tragen und dafür eine Beitragsrückerstattung beanspruchen. Bereits bei einer überschlägigen Berechnung zeigt sich, ob es günstiger ist, auf die Beitragsrückerstattung zu verzichten. Mehr dazu

19.12.2014

Werbungskosten überschlagen

Kassensturz kann sich lohnen


Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Vor dem Jahresende sollten Arbeitnehmer schon einmal einen "Kassensturz" machen. So kann überprüft werden, ob bestimmte Pauschbeträge oder andere wichtige Grenzen bereits überschritten wurden und sich hieraus Handlungs- und Gestaltungsbedarf ergibt. So kann es sich lohnen, bestimmte Anschaffungen vorzuziehen oder zurückzustellen. Ist der Werbungskostenpauschbetrag von 1.000 Euro schon überschritten, kann es sinnvoll sein, geplante Ausgaben vorzuziehen. Mehr dazu

18.12.2014

Firmenwagen: Besteuerungsmethode festlegen

Fahrtenbuch muss gegebenenfalls ab 1. Januar geführt werden


Foto: pauline / pixelio.de
Wer von seinem Arbeitgeber einen Firmenwagen zur Verfügung gestellt bekommt und ihn auch privat nutzen darf, muss diesen Vorteil versteuern. Dafür gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten: Zum einen die 1-Prozent-Regelung und zum anderen die Fahrtenbuchmethode. In der Regel lohnt sich die Fahrtenbuchmethode immer dann, wenn das Fahrzeug weit überwiegend beruflich genutzt wird.Welche Methode im Einzelfall günstiger ist, sollte vorab mit dem steuerlichen Berater besprochen werden, denn die Wahl der Methode gilt immer für ein ganzes Kalenderjahr. Mehr dazu

17.12.2014

Sortierte Belege vereinfachen das Anfertigen der Steuererklärung

Getrennte Zuordnung nach Jahren


Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Viele Steuerzahler sammeln Belege und Quittungen für Fachbücher, Anschaffung oder Reinigung der Berufsbekleidung oder Rechnungen für Fortbildungsmaßnahmen und Handwerker etc. Steuerzahlern ist zu empfehlen, die Belege nach Jahren ordentlich zu trennen. Dies hat den Vorteil, dass die Unterlagen beim Anfertigen der Einkommensteuererklärung nicht erst aufwendig sortiert werden müssen. Bei zu großem Durcheinander besteht die Gefahr, dass ein Beleg aus dem Jahr 2014 zwischen die neuen Belege für das Jahr 2015 rutscht und daher bei der Steuererklärung 2014 vergessen wird. Wird dieser Beleg erst später gefunden, kann der Steuerbescheid für das Jahr 2014 nur noch unter engen Voraussetzungen korrigiert werden.

16.12.2014

Handwerkerkosten absetzen

Kosten für Handwerkerleistung auf zwei Jahre verteilen


Foto: Tim Reckmann / pixelio.de
Kosten für Handwerker können als Handwerkerleistungen bei der Steuererklärung geltend gemacht werden und die Steuerlast senken. Absetzbar sind 20 Prozent der Aufwendungen, maximal jedoch 1.200 Euro pro Jahr (20 Prozent von 6.000 Euro). Neu ist, dass der Steuerbonus auch für Neu- und Umbauten in Anspruch genommen werden kann, wenn schon ein entsprechender Haushalt besteht (BFH – Az.: VI R 61/10). Mehr dazu

15.12.2014

Kleinunternehmer

Umsatzgrenze prüfen


Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Unternehmer, die nur geringe Umsätze tätigen, werden als Kleinunternehmer eingestuft. Nutzt der Unternehmer die Kleinunternehmerregelung, muss er auf seine Leistungen keine Umsatzsteuer erheben; im Gegenzug darf er aber auch keinen Vorsteuerabzug geltend machen. Als Kleinunternehmer gelten Unternehmer, deren Umsatz im vergangenen Jahr den Betrag von 17.500 Euro nicht überstiegen hat und im laufenden Kalenderjahr 50.000 Euro voraussichtlich nicht übersteigen wird. Wer auch im Jahr 2015 von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen möchte, sollte vor dem 31. Dezember 2014 seinen Gesamtumsatz für das Jahr 2014 ermitteln. Mehr dazu

14.12.2014

Gesundheitskosten

Belege für Zahnersatz und Brille aufbewahren


Foto: angieconscious / pixelio.de
Kosten für Zahnersatz, Brillen, Kuren und Zuzahlungen zu Rezepten und die Arztpraxisgebühr können bei der Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen berücksichtigt werden. Dies gilt jedoch nur, wenn die zumutbare Eigenbelastung überschritten wird. Diese ist unterschiedlich hoch und richtet sich nach der Höhe des Einkommens, dem Familienstand und der Anzahl der Kinder. Bei einer Familie mit drei Kindern und einem Gesamtbetrag der Einkünfte von 40.000 Euro wird der zumutbare Eigenanteil beispielsweise bei 400 Euro überschritten. Kosten, die diesen Grenzbetrag übersteigen, werden dann steuermindernd berücksichtigt. Mehr dazu

13.12.2014

Schornsteinfegerarbeiten als Handwerkerleistungen absetzen

Steuerbonus für Kehr-, Reparaturund Wartungsarbeiten


Foto: angieconscious / pixelio.de
Der Schornstein muss regelmäßig gekehrt werden, nicht nur, weil der Weihnachtsmann durch den engen Schacht passen muss, sondern weil eine regelmäßige Überprüfung vorgeschrieben ist. Bis einschließlich 2013 konnten die Leistungen eines Schornsteinfegers in voller Höhe als Handwerkerleistung bei der Steuer abgezogen werden. Ab 2014 ist eine Aufteilung in begünstigte Handwerkerleistungen und nicht steuerbegünstigte Gutachtertätigkeiten vorzunehmen. Dies hat die Finanzverwaltung zu Beginn des Jahres in einem Verwaltungsschreiben festgelegt. Mehr dazu

12.12.2014

Freibeträge für 2015 eintragen lassen

So sichern Sie sich mehr Netto vom Brutto!


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Berufspendler, Unterhaltszahler, Steuerzahler mit doppelter Haushaltsführung und viele andere Steuerzahler haben hohe Kosten, die steuerlich geltend gemacht werden können. Häufig wird daher Monat für Monat zu viel Lohnsteuer vorausgezahlt. Diese zu viel gezahlte Lohnsteuer erhält der Steuerzahler erst lange Zeit später über die Einkommensteuererklärung zurück. Wer nicht so lange warten möchte, beantragt bereits vorweg die Lohnsteuerermäßigung. Die entsprechenden Kosten werden dann bereits beim monatlichen Lohnsteuerabzug berücksichtigt und das Nettogehalt fällt entsprechend höher aus. Der Antrag muss auf einem amtlichen Formular gestellt und an das zuständige Finanzamt gesandt werden. Mehr dazu

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