Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuertipps

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15.01.2014

Das neue steuerliche Reisekostenrecht

BdSt Hessen weist auf zahlreiche Änderungen hin / Kostenloser Ratgeber unter 0611/992190 erhältlich


Foto: RainerSturm / pixelio.de
Seit Jahresanfang gelten für Dienst- und Geschäftsreisen von Arbeitnehmern und Selbstständigen neue steuerliche Regeln. So gibt es nur noch zwei Verpflegungspauschbeträge, kürzere Reisen mit einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden bringen nun – statt sechs – zwölf Euro.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs gibt es für Arbeitnehmer künftig nur noch eine Tätigkeitsstätte je Arbeitsverhältnis. An allen übrigen Orten, an denen der Arbeitnehmer tätig wird, liegt eine Auswärtstätigkeit vor, bei der es deutlich mehr Möglichkeiten zum Werbungskostenabzug gibt. Welche Reisekosten Arbeitnehmer und Selbstständige ab 2014 geltend machen können, erläutert der druckfrische Ratgeber des Bundes der Steuerzahler „Das neue Reisekostenrecht 2014“. Mehr dazu

30.12.2013

Zum Jahreswechsel im Aktenschrank Platz schaffen

BdSt Hessen informiert über Aufbewahrungsfristen / Stichjahre 2003 und 2007 / Sonderregelung für Privatpersonen mit Spitzenverdienst


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Der Jahreswechsel bietet allen Unternehmen, Freiberuflern, Vereinen und Verbänden die Chance, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten. Darauf weist der BdSt Hessen hin. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen vor:

• Zehn Jahre lang müssen Bücher, Aufzeichnungen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanzen und Buchungsbelege aufgehoben werden. Gleiches gilt für alle Arbeitsanweisungen und Organisationsunterlagen, die diese Belege verständlich machen und erläutern. Folglich können die entsprechenden Unterlagen des Jahres 2003 und früherer Jahre zum 1.1.2014 vernichtet werden. Mehr dazu

16.12.2013

Lohnsteuerklassen bei Ehegatten

Wer richtig wählt, hat mehr im Monat!


Foto: berwis / pixelio.de
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Steuer. Eheleute und eingetragene Lebenspartner, die beide Arbeitnehmer sind, müssen sich entscheiden, welcher Einkommensteuerklasse sie angehören möchten. Bei einer klugen Entscheidung kann für die Partner im Monat sogar ein höheres Nettogehalt herausspringen. Die Finanzverwaltung hat dazu kürzlich ein Verwaltungsschreiben veröffentlicht. Was es damit auf sich hat, erklärt der Bund der Steuerzahler.

Ehegatten werden grundsätzlich gemeinsam besteuert. Dies nennt man Zusammenveranlagung. Um die genaue Steuerschuld der Ehegatten festzustellen, muss in der Regel bis zum 31. Mai des Folgejahres eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Mehr dazu

06.12.2013

Freibeträge für 2014 eintragen lassen

So sichern Sie sich mehr Netto vom Brutto!


Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Beim monatlichen Lohnsteuerabzug werden häufig zu viel Steuern gezahlt. Ein Hauptgrund: Mögliche Freibeträge sind auf der elektronischen Lohnsteuerkarte nicht vermerkt. Doch wer mehr „Netto vom Brutto“ möchte, sollte es dazu nicht kommen lassen und die Möglichkeit zur Eintragung eines Freibetrages auf der elektronischen Lohnsteuerkarte 2014 nutzen. Für das Jahr 2014 können die Freibeträge seit Oktober 2013 beim Finanzamt beantragt werden.

Berufspendler, Unterhaltszahler, Steuerzahler mit doppelter Haushaltsführung und viele andere Steuerzahler haben hohe Kosten, die steuerlich geltend gemacht werden können. Häufig wird daher Monat für Monat zu viel Lohnsteuer vorausgezahlt. Mehr dazu

20.11.2013

Betriebsweihnachtsfeier richtig planen

Neue Urteile zur 110-Euro-Grenze


Foto: Verena N. / pixelio.de
Ob Kegelbahn, Essen im Restaurant oder das gemeinsame Beisammensein in der Firma. In den letzten Monaten des Jahres finden in vielen Unternehmen Betriebsfeiern statt. Dabei schaut der Fiskus genau hin. Gerade rechtzeitig vor der Weihnachtszeit hat der Bundesfinanzhof zwei neue Urteile zur 110-Euro-Freigrenze für Betriebsveranstaltungen veröffentlicht. Warum die neue Rechtsprechung für viele Firmenchefs und Mitarbeiter günstiger ist, erklärt der BdSt.

Bereits nach bisher geltender Rechtsprechung sind übliche Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Mitarbeiter im Rahmen einer betrieblichen Feier lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Solche üblichen Zuwendungen sind zum Beispiel die Abgabe von Speisen und Getränken oder die Übernahme der Übernachtungs- und Fahrtkosten. Auch Aufwendungen für eine Eintrittskarte zu einer kulturellen oder sportlichen Veranstaltung sind in Ordnung, wenn die Aufwendungen für die Betriebsfeier den Betrag von 110 Euro je Arbeitnehmer (inklusive Umsatzsteuer) nicht übersteigen und nicht mehr als zwei Feiern im Jahr stattfinden. Mehr dazu

25.10.2013

Auslandslieferungen: Weitere Übergangsfrist bei Nachweisregeln


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Liefert oder versendet ein deutscher Unternehmer eine Ware in ein anderes EU-Land an einen Unternehmer, fällt in Deutschland keine Umsatzsteuer an. Allerdings muss der Unternehmer nachweisen, dass die Ware auch tatsächlich in das übrige Gemeinschaftsgebiet gelangt ist. Seit dem 1. Oktober 2013 gelten dafür neue Nachweisregeln, erklärt der Bund der Steuerzahler. Für eine Übergangszeit bis zum 31. Dezember 2013 kann der Nachweis aber auch noch nach den bisher geltenden Regeln erbracht werden, dies erlaubt ein aktuelles Verwaltungsschreiben des Bundesministeriums der Finanzen.

Wer Ware umsatzsteuerfrei in das EU-Ausland an einen Unternehmer liefern möchte, muss nachweisen, dass der Liefergegenstand tatsächlich in das andere Land gelangt ist. Ab 1. Januar 2014 ist dafür grundsätzlich eine Gelangensbestätigung erforderlich, wenn der Unternehmer die Ware selbst befördert oder der andere Unternehmer sie abholt. Mehr dazu

16.09.2013

Abfindung in Teilbeträgen – Fiskus verdient mit

Neues Klageverfahren macht Steuerzahlern Hoffnung


Foto: Petra Bork / pixelio.de
Der Verlust des Arbeitsplatzes ist für die meisten Betroffenen ein harter Schlag. Ein kleines Trostpflaster ist es, wenn es eine Abfindung vom Chef gibt. Für eine solche Kündigung mit einem „goldenen Handschlag“ fallen allerdings Steuern an – und zwar nicht zu knapp. Häufig entsteht dann Streit mit dem Finanzamt, ob eine Begünstigungsregelung für Abfindungen anwendbar ist oder nicht. Aktuell liegt dem Bundesfinanzhof ein Fall vor, in dem die Abfindung in zwei aufeinanderfolgenden Kalenderjahren ausgezahlt wurde, berichtet der Bund der Steuerzahler. In solchen Fällen lehnte die Finanzverwaltung bislang die Anwendung der günstigen Steueregel ab. Das Verfahren macht Steuerzahlern nun jedoch Hoffnung, die Sonderregelung für jahresübergreifende Teilabfindungen doch noch anwenden zu können. Mehr dazu

06.09.2013

Ferienjobs: Steuern zurückholen

Steuertipp für Schüler und Studierende / Steuern auf Ferienjobs werden in den meisten Fällen zurückerstattet

Foto: Anja Müller / pixelio.de
Viele Schüler und Studenten jobben in den Schul- bzw. Semesterferien, um ihr Einkommen aufzubessern oder um erste praktische Erfahrungen im Arbeitsleben zu sammeln. Bei länger andauernden oder höher bezahlten Ferienjobs muss sozusagen „auf Lohnsteuerkarte“ gearbeitet werden. In diesem Fall hat der Schüler die Möglichkeit, zu viel bezahlte Steuern zurückzubekommen. Denn zunächst vom Arbeitgeber einbehaltene Lohn- und Kirchensteuer sowie der Solidaritätszuschlag können nach Ablauf des Jahres in den meisten Fällen vom Finanzamt zurückgefordert werden. Dafür muss ein Antrag auf Veranlagung zur Einkommensteuer ausgefüllt werden. Oftmals kann dazu das Formular „Vereinfachte Einkommensteuererklärung“ verwendet werden.

BdSt-Ratgeber zum Thema Ferienjobs herunterladen. Mehr dazu
23.08.2013

Volle Fahrtkosten bei Kundenbesuchen

Gleiches Recht für Unternehmer


Foto: Hartmut 910 r / pixelio.de
Selbstständige und Unternehmer sollten sich nicht mit der niedrigeren Entfernungspauschale abspeisen lassen, wenn es um Fahrten zum Kunden geht. Wird nämlich ein Arbeitnehmer beim Kunden tätig, können die Fahrtkosten für Hin- und Rückfahrt steuerlich geltend gemacht werden. Bei Unternehmern will die Finanzverwaltung hingegen oft nur die Entfernungspauschale anerkennen, wenn ein Kunde regelmäßig besucht wird. Durch ein Urteil des Finanzgerichts Düsseldorf bekommen Unternehmer und Selbstständige nun aber Rückenwind. Das Gericht erlaubte den vollen Fahrtkostenansatz. Mehr dazu

01.08.2013

Ausschlagung des Erbes kann Steuern sparen

Erbschaft muss nicht angenommen werden / Steuerfreibeträge nutzen und günstigere Steuerklasse sichern / BdSt-Broschüre „Erben und Vererben“ informiert über Erbrecht


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Der BdSt Hessen weist darauf hin, dass in vielen Fällen die Ausschlagung einer Erbschaft steuerliche Vorteile mit sich bringen kann. Der eigentlich berufene Erbe ist nicht gezwungen, die Erbschaft zu übernehmen. Er kann sie annehmen, aber auch nach freiem Belieben ausschlagen und dadurch den bereits erfolgten Anfall der Erbschaft wieder rückgängig machen. Die Ausschlagung bewirkt, dass der Erbfall als nicht eingetreten gilt. Die Erbschaft fällt dann an die Person, die berufen wäre, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte. Durch die Ausschlagung kann beispielsweise ein wegen Überschuldung des Nachlasses nachteiliger Erbschaftserwerb vermieden werden.

Die Ausschlagung ermöglicht im Einzelfall eine nachträgliche Korrektur ungünstiger erbschaftsteuerrechtlicher Folgen. Sie kann zum Beispiel ein größeres Freibetragsvolumen und eine Minderung der Steuerprogression bewirken oder eine günstigere Steuerklasse sichern. Mehr dazu

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