Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuertipps

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29.04.2014

Steuerbescheid prüfen – kein Geld verschenken!

Kostenloser Ratgeber gibt Tipps zur Prüfung von Steuerbescheiden / Bestellhotline 0611 - 992190


Foto: Tim Reckmann / pixelio.de
In diesen Tagen erhalten viele Steuerzahler ihren Einkommensteuerbescheid für das Jahr 2013. Allerdings schleichen sich in die Bescheide immer wieder Fehler ein, die bares Geld kosten können. Um dies zu verhindern, sollten die Steuerbescheide gründlich auf ihre Richtigkeit hin überprüft werden. Darauf weist der BdSt Hessen hin und bietet dafür den kostenlosen Kurzratgeber „Tipps zur Prüfung von Steuerbescheiden“ an.

Bei der Prüfung des Steuerbescheids soll festgestellt werden, ob das Finanzamt von den Angaben in der Steuererklärung abgewichen ist oder ob der Bescheid Fehler enthält. Insbesondere ist darauf zu achten, ob Einnahmen oder geltend gemachte Abzugsbeträge wie Krankenversicherungsbeiträge, Zahlungen für Handwerkerleistungen oder Kinderbetreuungskosten richtig angesetzt wurden. Mehr dazu

03.04.2014

Kosten der Arbeitsrechtsschutzversicherung von der Steuer absetzen

Prämie einer Arbeitsrechtsschutzversicherung kann als Werbungskosten bei der Steuererklärung berücksichtigt werden / Kostenfreier Ratgeber unter 0611/992190 erhältlich

Für alle Arbeitnehmer, die familienrechtsschutzversichert sind, hält der Bund der Steuerzahler (BdSt) Hessen einen Steuertipp bereit: Sie können unter bestimmten Voraussetzungen Teile der Kosten ihrer Familien-Rechtsschutzversicherung steuerlich geltend machen.


Foto: Lupo / pixelio.de
Als Werbungskosten steuerlich absetzbar ist der Anteil der Prämie, der im Rahmen einer kombinierten Familien-Rechtsschutzversicherung oder einer Familien- und Verkehrs-Rechtsschutzversicherung auf den Arbeitsrechtsschutz entfällt. Dieser richtet sich nach der Schadensstatistik der einzelnen Versicherungsgesellschaft. Mehr dazu

18.03.2014

Dienstwagen bei Arbeitsverhältnissen unter Ehegatten

Auf die richtige Vereinbarung kommt es an!


Foto: Uwe Wagschal / pixelio.de
Arbeitet der Ehegatte im Betrieb des Partners mit, darf er auch einen Dienstwagen bekommen und diesen für private Fahrten nutzen. Dies hat der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Beschluss bestätigt. Voraussetzung ist, dass die Vereinbarungen zwischen den Ehegatten „fremdüblich“ sind. Hier kommt es auf die richtige Vereinbarung an, so der Bund der Steuerzahler. Gerade bei der Überlassung hochwertiger Fahrzeuge schaut die Finanzverwaltung genauer hin. Die Überlassung eines Dienstwagens, der auch privat genutzt werden darf, führt zu einem geldwerten Vorteil des Mitarbeiters und muss daher versteuert werden. Dennoch kann es sich lohnen, dem mitarbeitenden Ehegatten einen Dienstwagen zu überlassen. Dies ist grundsätzlich zulässig, so der Bundesfinanzhof in einem aktuellen Beschluss vom 21. Januar 2014 (X B 181/13). Mehr dazu

25.02.2014

Handwerker und Putzhilfe von der Steuer absetzen.

Diese Änderungen sollten Steuerzahler kennen!


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Kosten für einen Handwerker oder die Putzhilfe können in der Einkommensteuererklärung angegeben werden. Damit lassen sich ordentlich Steuern sparen. Wegen eines aktuellen Verwaltungsschreibens müssen zukünftig ein paar neue Dinge beachtet werden. Steuerzahler sollten sich von den neuen Verwaltungsregeln jedoch nicht verunsichern lassen, rät der BdSt. Gewusst wie, lassen sich Handwerkerrechnung und Co. bei der Steuer anbringen. Der BdSt erklärt die Änderungen.

Privatpersonen können in ihrer Einkommensteuererklärung Kosten für einen Handwerker oder eine haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich geltend machen. Voraussetzung: Die Dienstleistung oder die Handwerkerleistung wird im Haushalt des Steuerzahlers ausgeführt. Hier nimmt es die Finanzverwaltung sehr genau. Mehr dazu

23.01.2014

Kapitalabfindung aus einem Versorgungswerk: BFH erlaubt ermäßigte Besteuerung


Foto: PiPix / pixelio.de
Kapitalzahlungen aus einem berufsständischen Versorgungwerk unterliegen der Einkommensteuer. Dies entschied kürzlich der Bundesfinanzhof (Az.: X R 3/12). Allerdings erlaubten die Richter, dass die einmalige Kapitalzahlung aus dem Versorgungswerk ermäßigt besteuert wird. Damit lässt sich im Einzelfall die Steuerlast drücken, erklärt der Bund der Steuerzahler. Wichtig ist das Urteil vor allem für Freiberufler, die bereits vor dem Jahr 2005 in ein berufsständisches Versorgungswerk eingezahlt haben und beim Eintritt in den Ruhestand eine einmalige Kapitalauszahlung aus dem Versorgungswerk erhalten.

Bis zum Jahr 2004 waren solche Einmalzahlungen steuerfrei. Seit dem Jahr 2005 behandeln die Finanzämter Einmalzahlungen aus einem berufsständischen Versorgungswerk hingegen als steuerpflichtig. Dadurch verbleibt dem Steuerzahler eine erheblich geringere Abfindung, um seinen Ruhestand zu bestreiten. Mehr dazu

15.01.2014

Das neue steuerliche Reisekostenrecht

BdSt Hessen weist auf zahlreiche Änderungen hin / Kostenloser Ratgeber unter 0611/992190 erhältlich


Foto: RainerSturm / pixelio.de
Seit Jahresanfang gelten für Dienst- und Geschäftsreisen von Arbeitnehmern und Selbstständigen neue steuerliche Regeln. So gibt es nur noch zwei Verpflegungspauschbeträge, kürzere Reisen mit einer Abwesenheit von mehr als acht Stunden bringen nun – statt sechs – zwölf Euro.

Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs gibt es für Arbeitnehmer künftig nur noch eine Tätigkeitsstätte je Arbeitsverhältnis. An allen übrigen Orten, an denen der Arbeitnehmer tätig wird, liegt eine Auswärtstätigkeit vor, bei der es deutlich mehr Möglichkeiten zum Werbungskostenabzug gibt. Welche Reisekosten Arbeitnehmer und Selbstständige ab 2014 geltend machen können, erläutert der druckfrische Ratgeber des Bundes der Steuerzahler „Das neue Reisekostenrecht 2014“. Mehr dazu

30.12.2013

Zum Jahreswechsel im Aktenschrank Platz schaffen

BdSt Hessen informiert über Aufbewahrungsfristen / Stichjahre 2003 und 2007 / Sonderregelung für Privatpersonen mit Spitzenverdienst


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Der Jahreswechsel bietet allen Unternehmen, Freiberuflern, Vereinen und Verbänden die Chance, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten. Darauf weist der BdSt Hessen hin. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen vor:

• Zehn Jahre lang müssen Bücher, Aufzeichnungen, Inventare, Jahresabschlüsse, Lageberichte, Eröffnungsbilanzen und Buchungsbelege aufgehoben werden. Gleiches gilt für alle Arbeitsanweisungen und Organisationsunterlagen, die diese Belege verständlich machen und erläutern. Folglich können die entsprechenden Unterlagen des Jahres 2003 und früherer Jahre zum 1.1.2014 vernichtet werden. Mehr dazu

16.12.2013

Lohnsteuerklassen bei Ehegatten

Wer richtig wählt, hat mehr im Monat!


Foto: berwis / pixelio.de
Wer die Wahl hat, hat die Qual. Dieser Grundsatz gilt auch bei der Steuer. Eheleute und eingetragene Lebenspartner, die beide Arbeitnehmer sind, müssen sich entscheiden, welcher Einkommensteuerklasse sie angehören möchten. Bei einer klugen Entscheidung kann für die Partner im Monat sogar ein höheres Nettogehalt herausspringen. Die Finanzverwaltung hat dazu kürzlich ein Verwaltungsschreiben veröffentlicht. Was es damit auf sich hat, erklärt der Bund der Steuerzahler.

Ehegatten werden grundsätzlich gemeinsam besteuert. Dies nennt man Zusammenveranlagung. Um die genaue Steuerschuld der Ehegatten festzustellen, muss in der Regel bis zum 31. Mai des Folgejahres eine Einkommensteuererklärung abgegeben werden. Mehr dazu

06.12.2013

Freibeträge für 2014 eintragen lassen

So sichern Sie sich mehr Netto vom Brutto!


Foto: Thorben Wengert / pixelio.de
Beim monatlichen Lohnsteuerabzug werden häufig zu viel Steuern gezahlt. Ein Hauptgrund: Mögliche Freibeträge sind auf der elektronischen Lohnsteuerkarte nicht vermerkt. Doch wer mehr „Netto vom Brutto“ möchte, sollte es dazu nicht kommen lassen und die Möglichkeit zur Eintragung eines Freibetrages auf der elektronischen Lohnsteuerkarte 2014 nutzen. Für das Jahr 2014 können die Freibeträge seit Oktober 2013 beim Finanzamt beantragt werden.

Berufspendler, Unterhaltszahler, Steuerzahler mit doppelter Haushaltsführung und viele andere Steuerzahler haben hohe Kosten, die steuerlich geltend gemacht werden können. Häufig wird daher Monat für Monat zu viel Lohnsteuer vorausgezahlt. Mehr dazu

20.11.2013

Betriebsweihnachtsfeier richtig planen

Neue Urteile zur 110-Euro-Grenze


Foto: Verena N. / pixelio.de
Ob Kegelbahn, Essen im Restaurant oder das gemeinsame Beisammensein in der Firma. In den letzten Monaten des Jahres finden in vielen Unternehmen Betriebsfeiern statt. Dabei schaut der Fiskus genau hin. Gerade rechtzeitig vor der Weihnachtszeit hat der Bundesfinanzhof zwei neue Urteile zur 110-Euro-Freigrenze für Betriebsveranstaltungen veröffentlicht. Warum die neue Rechtsprechung für viele Firmenchefs und Mitarbeiter günstiger ist, erklärt der BdSt.

Bereits nach bisher geltender Rechtsprechung sind übliche Zuwendungen eines Arbeitgebers an seine Mitarbeiter im Rahmen einer betrieblichen Feier lohnsteuer- und sozialversicherungsfrei. Solche üblichen Zuwendungen sind zum Beispiel die Abgabe von Speisen und Getränken oder die Übernahme der Übernachtungs- und Fahrtkosten. Auch Aufwendungen für eine Eintrittskarte zu einer kulturellen oder sportlichen Veranstaltung sind in Ordnung, wenn die Aufwendungen für die Betriebsfeier den Betrag von 110 Euro je Arbeitnehmer (inklusive Umsatzsteuer) nicht übersteigen und nicht mehr als zwei Feiern im Jahr stattfinden. Mehr dazu

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