Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Presseinfos

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21.07.2017

41 Prozent der Kommunen im Landkreis Kassel drehen 2017 an der Steuerschraube

BdSt Hessen beleuchtet kommunale Steuerpolitik / Zwölf von 29 kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhöhten mindestens eine Steuer / Zehn steigerten den Hebesatz der Grundsteuer B

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Landkreis Kassel aufbereitet. „Unser diesjähriger Vergleich aller kommunalen Steuersätze zeigt, dass es vielerorts erneut zu Steuererhöhungen kam. Seit 2011 wurden insbesondere die Hebesätze der Grundsteuer B oft gleich mehrfach erhöht“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. Beispielsweise habe Calden seitdem fünf Erhöhungen beschlossen. Im Jahr 2017 hoben insgesamt zwölf der 29 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer an. Kaufungen, Liebenau, Schauenburg, Söhrewald und Trendelburg steigerten sogar alle Realsteuern. Zierenberg hingegen senkte diese drei Hebesätze leicht. Mehr dazu

14.07.2017

Mehr als ein Drittel der Vogelsbergkommunen steigert Steuerbelastung

Sieben von 19 kreisangehörigen Kommunen erhöhten mindestens eine Steuer / Sechs steigerten den Hebesatz der Grundsteuer B / Ulrichstein erhöhte Grundsteuer A und B um 131 Punkte

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Vogelsbergkreis aufbereitet. „Unser diesjähriger Vergleich aller Steuersätze zeigt, dass es vielerorts erneut zu Steuererhöhungen kam. Seit 2011 wurden insbesondere die Hebesätze der Grundsteuer B oft gleich mehrfach erhöht“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. Beispielsweise habe Schotten in diesem Zeitraum gleich viermal den Hebesatz angehoben. Im Jahr 2017 erhöhten insgesamt sieben der 19 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer. Feldatal, Freiensteinau, Romrod und Ulrichstein steigerten sogar alle drei Realsteuerhebesätze. Mehr dazu

11.07.2017

Im Landkreis Gießen hebt ein Drittel der Kommunen die Steuerbelastung an

Sechs von 18 kreisangehörigen Städten und Gemeinden erhöhten mindestens eine Steuer / Allendorf (Lumda), Heuchelheim und Lollar steigern sogar alle Realsteuerhebesätze

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Landkreis Gießen aufbereitet. „Seit 2011 wurden insbesondere die Hebesätze der Grundsteuer B oft gleich mehrfach erhöht“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. So habe Biebertal seitdem fünf Erhöhungen beschlossen und damit den Hebesatz um insgesamt 230 Punkte erhöht. In Lollar, Rabenau und Reiskirchen wurde in dieser Zeit jeweils viermal erhöht. Im Jahr 2017 hoben insgesamt sechs der 18 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer an. Allendorf (Lumda), Heuchelheim und Lollar steigerten sogar alle drei Realsteuerhebesätze. Mehr dazu

05.07.2017

Im Lahn-Dill-Kreis erhöhen 43 Prozent der Städte und Gemeinden Steuern

Zehn von 23 kreisangehörigen Kommunen erhöhten mindestens eine Steuer / Acht steigerten den Hebesatz der Grundsteuer B / Wetzlar erhöhte beide Grundsteuern um je 100 Punkte

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Lahn-Dill-Kreis aufbereitet. „Unser diesjähriger Vergleich aller Steuersätze zeigt, dass es vielerorts erneut zu Steuererhöhungen kam. Seit 2011 wurden insbesondere die Hebesätze der Grundsteuer B vielerorts gleich mehrfach erhöht“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. In diesem Jahr steigerten insgesamt zehn der 23 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer. Braunfels, Breitscheid, Dillenburg und Driedorf hoben sogar alle drei Realsteuerhebesätze an. Mehr dazu

20.06.2017

Hessen warten knapp zwei Monate auf ihren Steuerbescheid

BdSt vergleicht Bearbeitungszeiten / Steuererklärungen werden in Hessen im Schnitt innerhalb von 57,2 Tagen bearbeitet / Im Ländervergleich nur Platz 11 / Hamburg ist drei Wochen schneller

Hessische Finanzämter benötigen im Durchschnitt 57,2 Tage, um Steuererklärungen zu bearbeiten. Das ist das Ergebnis des BdSt-Tempochecks für sämtliche Steuererklärungen 2015, die im Jahr 2016 in den Finanzämtern eingereicht wurden. Zwar konnte sich Hessen im Vergleich zum Vorjahr um etwa zwei Tage verbessern, doch im Ländervergleich landet Hessen damit nur auf Rang 11, einem unteren Mittelfeldplatz. Spitzenreiter ist Hamburg mit durchschnittlich 36,4 Tagen, am schlechtesten schneidet Bremen mit 64,6 Tagen ab. Mehr dazu

08.06.2017

Hessentag am Main: Ein Fest im Überfluss

Auch in der Schutzschirmkommune Rüsselsheim feiert Hessen erneut völlig überdimensioniert / Bescheideneres Landesfest würde etliche Millionen sparen / Hochverschuldete Städte sollten auf Prestige

Der BdSt Hessen kritisiert, dass ab diesem Freitag in Rüsselsheim am Main erneut das teuerste und längste Landesfest Deutschlands stattfindet. Zwar richte sich die Kritik nicht gegen den Hessentag als solchen, doch die dafür aufgewendeten Summen müssten deutlich gesenkt werden. „Was in den 1960er Jahren als bescheidenes Fest an einem Wochenende begann, ist zu einer zehntägigen Party ausgeufert, die aus unterschiedlichen öffentlichen Kassen mit mehr als 20 Millionen Euro subventioniert wird. Unter dem Motto ‚MAIN Rüsselsheim – UNSER Hessen‘ feiert das Land auch 2017 wieder im Überfluss, einiges daran ist sogar völlig überflüssig!“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

02.06.2017

Mehr als ein Drittel der Rheingau-Taunus-Kommunen erhöht Steuern

Sechs von 17 kreisangehörigen Kommunen erhöhten mindestens eine Steuer / Sechs steigerten den Hebesatz der Grundsteuer B / Idstein und Rüdesheim erhöhen Grundsteuer A um 100 Punkte

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Rheingau-Taunus-Kreis aufbereitet. „Unser diesjähriger Vergleich aller Steuersätze zeigt, dass es vielerorts erneut zu Steuererhöhungen kam. Seit 2011 wurden insbesondere die Hebesätze der Grundsteuer B oft gleich mehrfach erhöht“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des hessischen Steuerzahlerbunds. So habe Waldems in diesem Zeitraum fünfmal den Hebesatz angehoben, aber auch in Bad Schwalbach, Kiedrich und Taunusstein wurden jeweils vier Erhöhungen beschlossen. Im Jahr 2017 hoben insgesamt sechs der 17 kreisangehörigen Städte und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer an. Idstein und Waldems steigerten sogar alle drei Realsteuerhebesätze. Mehr dazu

16.05.2017

Hessische Schuldenuhr steht endlich still

2016, 2017 und 2018 auch in Hessen ausgeglichene Haushalte / Nachhaltige Finanzpolitik nicht durch zusätzliche Ausgaben gefährden

Der BdSt Hessen ist hocherfreut, dass nach Aussage des Hessischen Finanzministers Dr. Thomas Schäfer der dauerhaft ausgeglichene Landeshaushalt bereits drei Jahre vor Plan erreicht wurde. Nachdem der Haushalt bereits 2016 überraschenderweise einen Überschuss aufwies, ergab die Regionalisierung der jüngsten Steuerschätzung, dass voraussichtlich auch 2017 und 2018 mit einer schwarzen Null zu rechnen ist. Daher hat der BdSt Hessen heute seine Schuldenuhr bei 43.366.900.000 Euro angehalten. Mehr dazu

12.05.2017

Mehr Zeit für elektronische Steuererklärung

Abgabe der Einkommensteuererklärung 2016 per Elster bis 31. Juli möglich / Finanzministerium greift Vorschlag des BdSt Hessen auf

Es gibt gute Nachrichten für alle Steuerzahler, die ihre Steuererklärung 2016 elektronisch beim Finanzamt einreichen: Die Abgabefrist wird bei elektronischer Übermittlung um zwei Monate bis zum 31. Juli 2017 verlängert. Damit setzt das Finanzministerium einen Vorschlag des Bundes der Steuerzahler Hessen um. Diese Maßnahme entlastet viele Steuerzahler, weil sie somit in diesem Jahr entgegen der gesetzlichen Regelung mehr Zeit für die Erstellung ihrer Steuererklärung haben. Hessen folgt damit den Beispielen Nordrhein-Westfalens, Bayerns und Baden-Württembergs und möchte einen Anreiz bieten, von der Papiersteuererklärung auf die elektronische Steuererklärung umzusteigen. Mehr dazu

05.05.2017

Neun von 22 Kommunen im Landkreis Bergstraße steigern Steuerbelastung

41 Prozent der kreisangehörigen Städte und Gemeinden hoben mindestens eine Steuer an / Vier steigerten den Hebesatz der Grundsteuer B

Der BdSt Hessen hat die aktuelle Steuerpolitik der Städte und Gemeinden im Landkreis Bergstraße aufbereitet. In diesem Jahr erhöhten neun von 22 kreisangehörigen Städten und Gemeinden mindestens eine kommunale Steuer. Absteinach hob gleich alle drei Realsteuerhebesätze an. „Seit Jahren bekommen die Bürger und Betriebe landesweit teilweise kräftige Mehrbelastungen bei den Kommunalsteuern zu spüren. In vielen Fällen trägt hierfür auch das Land eine Mitverantwortung, weil es auf unterschiedliche Weise Druck auf die Kommunen ausübt“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Insbesondere bei den Grundsteuern müsse das Land weiteren Erhöhungen endlich einen Riegel vorschieben. Deshalb erneuere der hessische Steuerzahlerbund seine Forderung nach einem Grundsteuer-Deckel. Neben einer Obergrenze von 600 Prozent sollte der Landtag beschließen, dass der Hebesatz innerhalb von drei Jahren höchstens um 20 Prozent gesteigert werden dürfte. Mehr dazu

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