Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Steuererhöhungen an der Tagesordnung


Steuererhöhungen an der Tagesordnung

Besonders ärgerlich ist es, wenn Städte und Gemeinden die Grundsteuer B immer weiter erhöhen. 2013 und 2014 hat jeweils rund die Hälfte der hessischen Kommunen an der Grundsteuerschraube gedreht, 2015 waren es sogar zwei Drittel. 2016 waren es zwar "nur" noch 44 Prozent, doch von echter Entspannung kann keine Rede sein: Drastische Steigerungen des Hebesatzes sind keine Seltenheit. Teilweise ist die Belastung sogar verdoppelt oder verdreifacht worden. Es hat sich eine nicht enden wollende Steuererhöhungsspirale entwickelt. Der Vergleich der Kreisdurchschnitte der Grundsteuer B von 2012 und 2016 im Bild unten verdeutlicht die dramatische Entwicklung: Je dunkler das Rot, desto höher der Hebesatz. Besonders paradox: Während der Staat die Bürger mit der sogenannten Mietpreisbremse vor unangemessenen Mieterhöhungen schützen will, greift er ihnen auf der anderen Seite durch ständige Grundsteuererhöhungen immer tiefer in die Taschen.

Entwicklung der Kreisdurchschnittshebesätze

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