Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Aktuelles

Aktuelles

Steuertipps

07.06.2018

Rentenerhöhung: Wer jetzt Steuern zahlen muss

Senioren können Ausgaben absetzen!

Die gute Nachricht: Viele Senioren bekommen ab Juli eine höhere Rente. Das führt eventuell aber auch zu einer höheren Einkommensteuer oder zur Pflicht, überhaupt erstmals eine Steuererklärung beim Finanzamt abgeben zu müssen.

Die diesjährige Rentenerhöhung ist beschlossene Sache: Zum 1. Juli 2018 steigen die Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung in Westdeutschland um 3,22 Prozent und in den neuen Bundesländern um 3,37 Prozent. Damit legen die Altersbezüge der mehr als 20 Millionen Rentner auch in diesem Jahr wieder zu. Allerdings bleibt womöglich nicht jeder Euro in der Tasche der Senioren, denn je höher die Rente und die Steigerung ausfallen, desto mehr verdient der Fiskus mit. Schließlich muss grundsätzlich auch die Rente versteuert werden. Mehr dazu

16.05.2018

Klagen gegen Steuerbescheide am besten schriftlich einlegen

Eingescannte Unterschrift genügt nicht!


Foto: succo / pixabay
Steuerzahler, die gegen ihren Steuerbescheid Einspruch eingelegt hatten und mit der Einspruchsentscheidung des Finanzamts nicht einverstanden sind, können innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe der Entscheidung dagegen klagen. Die Klage beim Finanzgericht darf der Steuerzahler selbst einlegen – also ohne Unterstützung eines Rechtsanwalts oder Steuerberaters. Der BdSt Hessen empfiehlt, dabei aber unbedingt die richtige Form einzuhalten, da die Klage sonst unzulässig ist. Eine simple E-Mail genügt nicht, entschied kürzlich das Finanzgericht Köln (Az.: 10 K 2732/17). Mehr dazu

23.03.2018

Lebensversicherung bei der Steuererklärung nicht vergessen

So gibt es Geld zurück!

Steuerzahler sollten in diesem Jahr unbedingt an die Erträge aus ihren Lebensversicherungen denken und diese bei der Einkommensteuererklärung nicht vergessen. Denn die Versicherer sind bei vielen Verträgen verpflichtet, die Abgeltungsteuer abzuziehen. Die zu viel gezahlten Steuern müssen sich die Steuerzahler dann über die Steuererklärung zurückholen. Das gilt vor allem für Lebensversicherungen, die nach dem 31. Dezember 2004 abgeschlossen wurden, erklärt der BdSt Hessen. Mehr dazu

02.03.2018

Leerstand kann Grundsteuererlass rechtfertigen

Rasches Handeln gefragt – Antragsfrist: 3. April 2018

Trotz guter Konjunktur plagen sich manche Eigentümer von Wohnungen, Häusern und Gewerberäumen mit dem Leerstand ihrer Immobilien. Trotz erheblicher Bemühungen können diese manchmal nicht vermietet werden. Bleiben Mieteinnahmen aus, so kann dies auf Antrag der betroffenen Vermieter zum teilweisen Erlass der Grundsteuer führen. Im Einzelfall können dies einige hundert Euro sein. Allerdings muss der Antrag für das Jahr 2017 bis spätestens am 3. April 2018 bei der Stadt oder Gemeinde eingegangen sein. Darauf weist der BdSt Hessen hin. Mehr dazu

23.01.2018

Sturmschäden von der Steuer absetzen

BdSt Hessen erklärt, wie Aufwendungen aufgrund des Sturmtiefs „Friederike“ steuerlich anerkannt werden

Umgestürzte Bäume auf Gehwegen, verwüstete Gärten – in der vergangenen Woche hat das Sturmtief "Friederike" auch in Hessen so manche Schäden angerichtet. Deren Beseitigung kann für Haus- und Grundstückseigentümer teuer werden. Hinzu kommt, dass unter Umständen auch Dienstleister, die Äste und Bäume entsorgen oder den Garten wieder herrichten, bezahlt werden müssen. Doch immerhin können Betroffene laut BdSt Hessen die hierdurch entstehenden Kosten von der Steuer absetzen. Mehr dazu

29.12.2017

Zum Jahreswechsel Platz im Aktenschrank schaffen

BdSt Hessen informiert über Aufbewahrungsfristen / Stichjahre 2007 und 2011 / Sonderregelung für Privatpersonen mit Spitzenverdienst

Entrümpeln tut gut und schafft vor allem Platz. Der Jahreswechsel bietet allen Unternehmen, Freiberuflern, Vereinen und Verbänden wieder die Gelegenheit, die Aktenschränke von alten Unterlagen zu entlasten. Darauf weist der BdSt Hessen hin. Die Abgabenordnung sieht zwei wichtige steuerrechtliche Aufbewahrungsfristen vor: Mehr dazu

19.12.2017

Kurz vor Jahresende noch Steuern sparen

Kurzentschlossene können noch Steuerlast für 2017 senken / Zahlungen müssen in diesem Jahr geleistet werden

Das Jahr neigt sich mit schnellen Schritten dem Ende zu, für die Steuerzahler bieten sich aber auch in den wenigen verbleibenden Tagen noch Steuersparchancen für 2017. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Hessen hin. Allerdings ist schnelles Handeln gefragt.

Wer plant, in seinem Privathaushalt renovieren oder eine neue Küche einbauen zu lassen, kann mit einem schnellen Auftrag an Handwerker noch 2017 seine Steuerschuld drücken. 20 Prozent der auf die Arbeits- und Fahrtkosten zuzüglich Umsatzsteuer entfallenden Handwerkerleistungen – maximal bis zu 1.200 Euro im Jahr – können von der Einkommensteuerschuld abgezogen werden. Dazu müssen die Aufwendungen durch Vorlage einer Rechnung und die Zahlung auf ein Konto des Handwerkers durch einen Bankbeleg nachgewiesen werden können. Mehr dazu

11.12.2017

Nach dem Unfall Steuern sparen

Kosten eines Unfalls auf dem Weg zur Arbeit als Werbungskosten geltend machen / Finanzamt erkennt Aufwendungen ausnahmsweise an

Für all diejenigen, die wegen des aktuellen Winterwetters einen Autounfall auf dem Weg zur Arbeit hatten, hält der BdSt Hessen wenigstens einen tröstlichen Steuertipp bereit. Zwar sind mit der Entfernungspauschale grundsätzlich sämtliche Kosten eines Arbeitnehmers für Fahrten zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstelle abgegolten. Doch die Finanzverwaltung lässt unter bestimmten Voraussetzungen den steuerlichen Abzug von Unfallkosten ausnahmsweise zu. Soweit die Aufwendungen nicht durch den Arbeitgeber, durch den Schädiger oder durch die Haftpflicht- und Kaskoversicherung ersetzt werden, können sie als Werbungskosten geltend gemacht werden. Mehr dazu

17.11.2017

Mieter können Hausmeister und Co. von der Steuer absetzen!

Vermieter muss haushaltsnahe Dienstleistungen aufschlüsseln

Mieter können die anteilig auf sie entfallenden Kosten, etwa für den Hausmeister, die Reinigung des Hausflurs oder die Gartenpflege, in ihrer Einkommensteuererklärung absetzen. Dazu muss der Vermieter die Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen entsprechend aufschlüsseln, entschied das Landgericht Berlin im Oktober 2017 (Az.: 18 S 339/16). Der Mieter muss die Möglichkeit haben, anhand der Betriebskostenabrechnung zu ermitteln, welche haushaltsnahen Dienstleistungen und Handwerkerleistungen erbracht wurden, erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

30.10.2017

Dienstwagen: Spritkosten von der Steuer absetzen!

Neues Verwaltungsschreiben bringt Steuervorteile

Wer den Sprit für seinen Dienstwagen aus der privaten Tasche zahlt, kommt jetzt steuerlich günstiger weg. Bisher berücksichtigte es das Finanzamt oft nicht, wenn sich Mitarbeiter und Arbeitgeber die Kosten für den Dienstwagen teilten. Nun müssen die Finanzämter umdenken – zum Vorteil der Dienstwagennutzer. Details erklärt der Bund der Steuerzahler. Mehr dazu

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