Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Verschwendung

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Hessische Fälle im Schwarzbuch

Der BdSt hat "Das Schwarzbuch - Die öffentliche Verschwendung" vorgestellt. Darin werden erneut zahlreiche Beispiele für den sorglosen Umgang mit Steuergeldern angeprangert. Mit der Veröffentlichung exemplarischer Verschwendungsfälle soll auf einen effizienteren Umgang mit dem Geld der Steuerzahler hingewirkt werden. „Das Schwarzbuch zeigt anhand konkreter Beispiele auf, welche Fehler zu Verschwendung führen. Damit wollen wir dazu beitragen, ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen.

06.11.2018

Teurer Tapetenwechsel für Kassel

Das Land Hessen will in Kassel einen Neubau für ein Tapetenmuseum errichten. Zunächst sollte er 11,5 Mio. Euro kosten, doch dann verdoppelten sich die Planzahlen. Über die Ergebnisse von Kosten-Nutzen-Untersuchungen schweigt das Kunstministerium – wenig verwunderlich, da es keine Besucherprognosen gegeben hat. Mehr dazu

06.11.2018

Mieser Flüchtlingsheim-Deal kostet Kassel 8 Millionen Euro

Als die Fluchtbewegungen nach Deutschland 2015 ihren Höhepunkt erreichten, schloss Kassel für den Bau einer Gemeinschaftsunterkunft einen ungünstigen Miet- und Betreibervertrag ab. Das Haus war 2017 bezugsfertig, allerdings fehlten die Flüchtlinge. Inzwischen wird der Neubau zwar anderweitig genutzt, auf den Betreiberkosten in Millionenhöhe bleibt die Stadt aufgrund der Vertragsdetails aber sitzen. Mehr dazu

06.11.2018

Allein im Museum

In Dieburg werden die zahlenden Besucher des Museums Schloss Fechenbach immer weniger, die enormen Belastungen des städtischen Haushalts werden aber nicht zurückgeführt. Weil durchschnittlich weniger als vier zahlende Gäste am Tag kommen, muss die Stadt auf jedes dieser Tickets etwa 450 Euro drauflegen. Das darf nicht so bleiben! Mehr dazu

06.11.2018

Frankfurter One-Man-Show in Berlin

Seit 1. April leistet sich Frankfurt am Main einen Hauptstadtbeauftragten. Dieser soll die Mainmetropole und ihren Oberbürgermeister bei gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Terminen in Berlin repräsentieren. Doch sogar die eigenen Koalitionspartner hegen ernsthafte Zweifel an diesem Prestigeprojekt des OBs. Mehr dazu

06.11.2018

Rote Zahlen durch „Grüne Zimmer“

Die Stadt Frankfurt am Main hat in sieben Mini-Grünanlagen investiert, um Hitze und Klimawandel etwas entgegenzusetzen. Der Nutzen der nur wenige Quadratmeter großen, mobilen Schattenspender steht in keinem Verhältnis zu den Anschaffungskosten von insgesamt rund 460.000 Euro. Eigentlich müsste die Mainmetropole dringend sparen. Mehr dazu

06.11.2018

Von Natur aus wenig aussichtsreich

Weil das südhessische Naturschutzgebiet Weschnitzinsel nicht betreten werden darf, errichtete das Land für Netto-Baukosten von 43.000 Euro eine großzügige Beobachtungsplattform. Diese ist jedoch nur unwesentlich höher als die davorliegende Dammkrone und ermöglicht Besuchern so nur wenig Einblick in das Areal. Doch das ist nicht ihr einziges Manko. Mehr dazu

06.11.2018

Lehrgeld für Leerstand

Als Mieter einer Bruchbude auch noch selbst für deren Sanierung aufkommen müssen? Nach dem Umzug für das alte und das neue Quartier wie selbstverständlich doppelt Miete zahlen? Wer glaubt, dass so etwas keiner mit sich machen lässt, kennt das Land Hessen schlecht. Das Gebäude des früheren Hessischen Sozialministeriums entpuppte sich als millionenschwere Sanierungsfalle. Mehr dazu

06.11.2018

Luxusunterkunft für Tauben in ruhiger Lage

In der Innenstadt von Fulda sollte die Zahl der Tauben reduziert werden. Dazu wurde für über 70.000 Euro ein Taubenhaus errichtet, allerdings an der falschen Stelle. Die ungünstige Lage fernab ihres natürlichen, urbanen Lebensraums verleitet nur wenige Stadttauben zum Umsiedeln. Mehr dazu

06.11.2018

Von der Info- zur Problem-Stele

Die Anschaffung von drei teuren und wenig genutzten Info-Stelen in Limburg hatte der BdSt schon im Schwarzbuch 2015 kritisiert. Dabei wurden insbesondere die Probleme der Mischfinanzierung und die Folgekosten hervorgehoben. Leider zu Recht, wie der mühsame Versuch der Abwicklung des Projekts zeigt. Mehr dazu

06.11.2018

Shit happens!

Die Universitätsstadt Marburg baute eine teure öffentliche Toilette am Lahnufer. Erst Jahre später fiel auf, dass beim Bau gepfuscht wurde. Das Abwasser wurde munter in die Lahn geleitet. So ging nicht nur Steuergeld den Bach runter. Mehr dazu

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