Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Was ist die Grundsteuer B?


Was ist die Grundsteuer B?

Die Grundsteuer B ist eine wichtige Einnahmequelle der Kommunen. Sie wird auf bebaubare und bebaute Grundstücke erhoben. Laut Grundsteuergesetz stellt die Finanzbehörde einen sogenannten Einheitswert für das Grundstück fest. Dieser wird mit der Steuermesszahl multipliziert. Der so ermittelte Steuermessbetrag muss dann noch mit dem Hebesatz, der von der Gemeinde festgelegt wird, multipliziert werden. Das Ergebnis ist die zu zahlende Grundsteuer B. Weil sich die Hebesätze von Gemeinde zu Gemeinde unterscheiden können, belasten die Kommunen ihre Bürger also mehr oder weniger stark. Im Jahr 2016 reichte die Spannweite der Hebesätze von 140 Prozent in Eschborn bis zu 960 Prozent in Nauheim. Der Landesdurchschnittshebesatz beträgt 417 Prozent. Insgesamt rufen bereits 19 Städte und Gemeinden einen Hebesatz auf, der über der 600-Prozent-Marke liegt.

Höchste Hebesätze 2016

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