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Frankfurt verzichtet auf Umbau eines Neubaus

Bereits 2017 kritisierte der Bund der Steuerzahler im Schwarzbuch, dass Frankfurt sein neu gebautes Stadthaus schon kurz nach Fertigstellung wieder umbauen wollte, um darin ein Kirchenmuseum zu eröffnen. Dieses Vorhaben wurde schließlich auch aufgrund der Kritik abgeblasen.

Frankfurt am Main. Keine zwei Monate nach der Schwarzbuch-Kritik und der folgenden Medienberichterstattung zog der Frankfurter Kämmerer beim Stadthaus Ende November 2017 die Reißleine: Er legte den geplanten nachträglichen Umbau eines Teils des damals gerade neu eröffneten Gebäudes zu einem ökumenischen Kirchenmuseum auf Eis. Dies hätte zusätzlich zu den bis dahin aufgelaufenen Baukosten von rund 25 Mio. Euro noch einmal eine Millionensumme verschlungen. Auch die Betriebskosten von rund 250.000 Euro pro Jahr wurden so eingespart.

Der Kämmerer reagierte damit auf die angespannte Haushaltssituation der Mainmetropole, die seit Jahren mit erheblichen Defiziten kämpft. Beim Sparen wollte er mit gutem Beispiel vorangehen.

Der Bund der Steuerzahler meint:

Ein Umbau kurz nach Eröffnung einer städtischen Immobilie ist keinesfalls zu rechtfertigen. Das sah letztlich auch der Frankfurter Kämmerer ein. Ein klarer Erfolg des Schwarzbuchs!

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