Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Aktuelles


Presseinfos

BdSt Hessen kritisiert Steuererhöhungen im Zuge der Abschaffung von Straßenbeiträgen wie in Wetzlar / Nachsteuern erforderlich: Land sollte Abgabe vollständig streichen und Einnahmeausfälle kompe

Hessen sollte Straßenbeiträge komplett kippen

Der BdSt Hessen begrüßt, dass immer mehr hessische Kommunen darüber nachdenken, die umstrittenen Straßenbeiträge abzuschaffen. Unter anderem sollen diese nun auch in Wetzlar fallen, wo der Protest gegen die Abgabe besonders laut war. Kritisch sieht der Verband jedoch damit einhergehende, teilweise massive Steuererhöhungen. So wird in Wetzlar überlegt, die Grundsteuer B um 190 Punkte auf 780 Prozent zu steigern. „Die Bürger haben sich zu Recht gegen die willkürlichen und teilweise existenzbedrohenden Belastungen durch die Straßenbeiträge gewehrt. Das darf jetzt aber nicht dazu führen, dass die Lasten an anderer Stelle durch die Decke gehen. Hier ist das Land gefordert!“, so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

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Steuertipps

14.11.2018

Steuerzinsen weiterhin umstritten

Einspruch einlegen lohnt!

Die Verzinsung im Steuerrecht ist höchst umstritten. Inzwischen gibt es verschiedene Gerichtsentscheidungen, die an dem hohen Steuerzinssatz zweifeln. Der BdSt Hessen empfiehlt Betroffenen, Einspruch einzulegen.

Für Sparer sind Zinsen von 6 Prozent pro Jahr ein Traum, in den Finanzämtern ist dieser Zinssatz hingegen geltendes Recht. Für Steuernachforderungen berechnet das Finanzamt 0,5 Prozent Zinsen pro Monat, also 6 Prozent pro Jahr. Inzwischen gibt es jedoch ernstliche Zweifel, ob das noch angemessen ist. Steuerzahler, die Zinsen an das Finanzamt zahlen müssen, sollten daher Einspruch gegen den Zinsbescheid einlegen und das Ruhen des Verfahrens beantragen. Mehr dazu

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Veröffentlichungen

Schwarzbuch ''Die öffentliche Verschwendung 2018/19''

Auch im Jahr 2018 hat der Bund der Steuerzahler in seinem Schwarzbuch "Die öffentliche Verschwendung" wieder mehr als 100 Fälle dokumentiert, bei denen mit Steuergeldern nicht sparsam oder wirtschaftlich genug umgegangen wurde. Unter diesen Verschwendungsfällen finden sich auch acht Beispiele aus Hessen.

Wir schicken Ihnen die Broschüre auf Wunsch gerne kostenlos zu. Mehr dazu

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Vortragsveranstaltungen

12.02.2019

Erben und Vererben

12. Februar 2019, 19:00 bis ca. 21:00 Uhr
IHK Offenbach am Main
Frankfurter Straße 90
63067 Offenbach am Main

Referent:
Martin Frömel, Martin Frömel, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Steuerrecht

Der Referent wird anhand einfacher Fälle die Grundzüge des Erbrechts sowie die Erbschaft- und Schenkungsteuer erläutern und einige Gestaltungen zur steuergünstigen Erbfolgeregelung darstellen. Er geht in seinem Vortrag insbesondere auf folgende Punkte ein:

• Gesetzliche Erbfolge, Testament, Pflichtteilsrecht
• Ehegattenerbrecht
• Berliner Testament
• Grundzüge des Erbschaftsteuerrechts
• Steuervermeidung durch sinnvolle Gestaltung

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um vorherige Anmeldung unter hessen@steuerzahler.de.
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