Bund der Steuerzahler Hessen e.V. - Aktuelles

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    Ein Drittel der größeren Städte erhöht 2017 Steuern

    Auch 2017 sind Belastungsverschärfungen häufig genutztes Konsolidierungsmittel / Schmerzgrenze vielerorts überschritten

    Laut einer Blitzumfrage des BdSt Hessen unter den 58 hessischen Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern erhöhen in diesem Jahr erneut 20 von ihnen mindestens eine Steuer. Vier Städte steigern gleich alle drei Realsteuern. „Mehr als ein Drittel der größeren Städte im Land setzt bei der notwendigen Haushaltskonsolidierung nach wie vor auf Belastungserhöhungen für die Bürger, teilweise mit drastischen Steigerungen. Dabei ist vielerorts die Schmerzgrenze der Bürger aufgrund der Exzesse der Vorjahre längst überschritten. Insbesondere bei den Grundsteuern muss das Land weiteren Erhöhungen endlich einen Riegel vorschieben!“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen.Mehr dazu

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    Steuergeldverschwendung in Hessen

    Schwarzbuch 2016/17 erschienen / Elf Fälle aus Hessen

    Der BdSt hat sein Schwarzbuch „Die öffentliche Verschwendung 2016/17“ vorgestellt. Darin werden mehr als 100 Beispiele für den sorglosen Umgang mit Steuergeldern angeprangert, elf davon aus Hessen. Mit der Veröffentlichung exemplarischer Verschwendungsfälle soll auf einen effizienteren Umgang mit dem Geld der Steuerzahler hingewirkt werden. „Das Schwarzbuch zeigt anhand konkreter Beispiele auf, welche Fehler zu Verschwendung führen. Damit wollen wir dazu beitragen, ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden“, erklärt Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen.Mehr dazu

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    Der BdSt Hessen auf Tour: Grundsteuer deckeln!

    BdSt Hessen besucht Städte und Gemeinden mit besonders hoher Grundsteuerbelastung / Bürger für Thema sensibilisieren / Hessen sollte Grundsteuerbremse und -obergrenze einführen

    Der BdSt Hessen besucht angesichts der kommunalen Steuererhöhungsspirale besonders betroffene Städte und Gemeinden mit einem Informationsstand. Unter dem Motto „Grundsteuer deckeln!“ will der Verein auf seine Forderung nach einer Obergrenze für den Hebesatz der Grundsteuer B aufmerksam machen.

    Alle Informationen zur Tour gibt es auf www.steuerzahler-hessen.de/deckel.Mehr dazu

  • Mit Postkarten und einer Internetkampagne warb der BdSt Hessen 2011 für das „Ja“
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    Der Einsatz hat sich gelohnt

    Fünf Jahre Schuldenbremse in Hessen

    Im Frühjahr 2011 stimmte eine überwältigende Mehrheit der Hessen für die Verankerung der Schuldenbremse in der Landesverfassung. Fünf Jahre später ist sie längst zur selbstverständlichen Richtschnur der Finanzpolitik geworden. Beides war im Mai 2008 noch nicht unbedingt abzusehen. Damals präsentierte der BdSt Hessen das erste ausformulierte Konzept einer Schuldenbremse für das Land. Diese war dringend notwendig, schließlich hatte Hessen lange über seine Verhältnisse gelebt. Obwohl die Reaktion der Landespolitik zunächst mäßig ausfiel, warb der hessische Steuerzahlerbund weiter beharrlich für seinen Vorschlag. Doch bis sich tatsächlich etwas tat, musste erst die Finanzkrise kommen. Was sich dann aber entwickelte, ist ein Erfolg, für den sich der Einsatz gelohnt hat.Mehr dazu

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    Sparen in der Kommune

    Die aktualisierte Broschüre "Sparen in der Kommune" bietet ehrenamtlichen Kommunalpolitikern, Bürgern und Journalisten auf über 90 Seiten Hinweise, wie Ausgaben durch sparsames und wirtschaftliches Haushalten begrenzt werden können. Sie enthält über 500 Sparvorschläge aus fast allen Bereichen der Kommunalpolitik, sodass für jede Kommune, ob Landkreis, Großstadt oder kleinere Gemeinde, passende Tipps dabei sein sollten.

    Sie können die Broschüre hier herunterladen. Wir schicken Sie Ihnen auf Wunsch gerne auch kostenfrei zu.Mehr dazu

Presseinfos

22.02.2017

Schuldenuhr stoppen: Wenn nicht jetzt, wann dann?

Finanzplanung muss geänderten Realitäten angepasst werden / Nettokreditaufnahme ist dank hoher Einnahmen überflüssig geworden / Vorrang für Schuldentilgung

Für den BdSt Hessen ist angesichts der hohen Einnahmen des Landes völlig unverständlich, warum die Schuldenuhr nicht endlich gestoppt und zurückgedreht wird. Obwohl die letzten beiden Landeshaushalte hauptsächlich durch Steuermehreinnahmen um insgesamt fast drei Milliarden Euro besser abgeschlossen haben, als prognostiziert, hat sich am weiteren Abbaupfad der Neuverschuldung seit 2014 nichts geändert. Somit ist Hessen in diesem Jahr eins der letzten fünf Bundesländer, das noch mit neuen Schulden plant. „Es ist absurd, dass Schwarz-Grün an den beiden geplanten Nettokreditaufnahmen in Höhe von 350 Millionen Euro in diesem und 100 Millionen Euro im nächsten Jahr festhalten will. Stattdessen sollten ein Nachtragshaushalt und eine mittelfristige Finanzplanung vorgelegt werden, mit denen ab sofort Schulden getilgt werden", so Joachim Papendick, Vorsitzender des BdSt Hessen. Mehr dazu

Steuertipps

21.02.2017

Umzugskosten in der Steuererklärung angeben

Ab Februar 2017 gelten höhere Pauschalen!

Steuerzahler sollten ihre Umzugskosten in der Einkommensteuererklärung angeben. Was im Einzelnen abgesetzt werden kann, hängt davon ab, ob man aus beruflichen oder privaten Gründen umgezogen ist, erklärt der BdSt. Wer beispielsweise in eine andere Stadt zieht, um eine neue Arbeit aufzunehmen oder sich dadurch die Fahrtzeit zur Arbeit um eine Stunde verkürzt, kann gut mit einem beruflich bedingten Umzug argumentieren. Die Umzugskosten können dann als Werbungskosten in der Einkommensteuerklärung angegeben werden. Dazu zählen etwa die Aufwendungen für das Umzugsunternehmen, Reisekosten oder Kosten für die Besichtigung der neuen Wohnung. Diese sind im Einzelnen, beispielsweise durch Rechnungen, nachzuweisen. Mehr dazu

Veröffentlichungen

13.02.2017

Lernprogramm Einkommensteuer

Unterrichtsmaterialien für Berufsschulen

Das Lernprogramm thematisiert das System des Einkommensteuerrechts und wichtige Begriffe des steuerlichen Alltags. Anhand von Erlebnissen einer Beispielfamilie werden die Schüler aufgefordert, in verschiedenen Situationen Fragen zur Einkommensteuer selbständig und handlungsorientiert zu beantworten. Jede Situation schließt mit einer eigenen Zusammenfassung und Übungen zur Lernerfolgskontrolle ab.

Jungen Steuerzahlern soll so der Zugang zu diesem Thema erleichtert werden. Diese werden beim Einstieg in die Arbeitswelt erstmals persönlich mit steuerlichen Fragen konfrontiert. Das Lernprogramm bietet dazu eine praktische Hilfe bis zum Erstellen der eigenen Steuererklärung.

Die Grundlagen des Steuerrechts werden an Berufschulen unterrichtet und sind in der Regel prüfungsrelevant. Das Angebot des BdSt soll eine Unterstützung sein. Im Lernprogramm sind KMK–Standards umgesetzt und wesentliche Fragen aus Abschlussprüfungen „Wirtschaft und Sozialkunde“ berücksichtigt.

Das vom Bund der Steuerzahler kostenfrei zur Verfügung gestellte Lernmaterial besteht aus einem Schülerheft und einem Lehrerheft mit Lösungen.

- Donwload: Lernprogramm Einkommensteuer (Schülerheft)

Das Lösungsheft im PDF-Format senden wir Lehrkräften auf Anfrage gern zu. Mehr dazu

Vortragsveranstaltungen

20.03.2017

Patientenverfügung: Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung

20. März 2017, 18:30 bis ca. 20:30 Uhr
IHK Darmstadt
Rheinstraße 89
64295 Darmstadt

Referentin: Brigitte Gugerel, Rechtsanwältin

Schwerpunkte des Vortrags:

Infolge einer schweren Erkrankung und durch einen Unfall können wir vielleicht in der Zukunft nicht mehr in der Lage sein unseren Willen für eine medizinische Behandlung selbst zu äußern.

Was ist eine Patientenverfügung? Was hat sie für Folgen? Wozu benötige ich eine Vorsorgevollmacht im Krankheitsfall?

Mit einer Patientenverfügung und entsprechenden Vorsorgevollmacht können wir im Rahmen einer Vorsorge für diesen Fall jetzt schon Entscheidungen treffen. Diese Vorsorge ist Ausdruck unserer Freiheit zur Selbstbestimmung.

Die Teilnahme ist kostenlos, wir bitten um vorherige Anmeldung über dieses Anmeldeformular.
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