Die Wahl des Wohnorts kann große Auswirkungen auf die Wohnnebenkosten haben. Das zeigt der Vergleich des BdSt Hessen unter den zwölf hessischen Städten mit mehr als 50.000 Einwohnerinnen und Einwohnern für exemplarische Haushalte. So liegen zwischen den Wohnnebenkosten in der günstigsten und der teuersten Stadt für einen Drei-Personen-Haushalt mehr als 750 Euro pro Jahr. Bei Singles beträgt die Differenz jährlich 300 Euro.
„Unser Wohnnebenkostenvergleich zeigt: Obwohl Bund, Länder und Kommunen die Verantwortung für immer teureres Wohnen meist bei anderen suchen, ist doch der Staat selbst ein wesentlicher Wohnkostentreiber. Den politisch Verantwortlichen muss immer wieder vor Augen gehalten werden, dass sie das Leben ihrer Bürgerinnen und Bürger auch mit vermeintlich kleinen Abgaben immer weiter verteuern”, erklärt Jochen Kilp, Vorstand beim hessischen Steuerzahlerbund.
Die mit rund 1.447 Euro niedrigste Wohnnebenkosten-Gesamtlast tragen die Bürgerinnen und Bürger in Fulda, dort ist auch die Grundsteuer am günstigsten in Hessen. Mit knapp 2.199 Euro müssen die Darmstädterinnen und Darmstädter deutlich tiefer in die Tasche greifen, obwohl die südhessische Wissenschaftsstadt nur bei den Gebühren für Niederschlagswasser die rote Laterne innehat.
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